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Das Verdauungssystem

Die Verdauung umfasst die Aufnahme von Stoffen, die Unterscheidung von “zuträglich” und “unzuträglich”, die Assimilierung der aufgenommenen Stoffe, und die Ausscheidung der unverdaubaren Stoffe.

Das Sprichwort: “Du bist, was Du isst” bekommt hier eine große Bedeutung, denn aus ganzheitlicher psychosomatischer Sicht betrachtet, bedeutet “Hunger” in unserer zivilisierten Gesellschaft in der Tiefe meist “etwas Haben wollen”. Das Verdauungssystem steht in unmittelbarem Kontakt mit unserem Gehirn.

Sprichwörtlich gesagt können wir manchmal “etwas nicht verdauen”, oder benötigen Zeit, um etwas “zu verdauen”. Wir wollen ein Bedürfnis stillen. Haben wir eine Neigung zu süßen Speisen, fehlt uns innerlich möglicherweise die “Süße des Lebens”, Menschen verlangen nach salziger, deftiger Nahrung, wenn sie viel denken und intellektuell arbeiten. Stark konservativ eingestellte Menschen mögen vielleicht gerne konserviertes Essen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Es gibt Menschen, denen die “Härte des Lebens nicht bekommt”.

Bei manchen geht dies sogar soweit, dass sie gar keine Nahrung mehr vertragen. In diesen sehr extremen Fällen ist eine intravenöse Nahrung notwendig.

Im Setting zeigt sich immer wieder bei Verdauungsproblemen ein gewisser Grad an Hochsensibilität gepaart mit einer übergroßen Scheu vor Konflikten, die aufgrund schwerer Konfliktsituationen aus der Vergangenheit entstanden sind.

In manchen Fällen befindet sich dieses Thema in einem vollkommen unbewussten Bereich, nämlich der Zeit vor der Geburt (Prä- und perinatale Wissenschaft – Dr. William Emerson)

Im Mutterleib nimmt das Ungeborene bereits die emotionalen Belastungen der Mutter und des Umfeldes wahr. Ist diese Zeit sehr konfliktbeladen, stellt das eine große Belastung für den Fötus dar. Es bedarf einer sorgfältigen ins Bewusstsein holen der damaligen Überforderung und intensiver Ressourcierung, um dieses Thema in der Tiefe zu erlösen.


Zuletzt aktualisiert am 19. September 2022 um 22:32

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