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Motorische Störungen

Man verliert die Kontrolle über bestimmte motorische Funktionen des Körpers. Am Beispiel des Schiefhalses (Torticollis spasticus) bezieht sich das motorische Fehlverhalten auf den Nacken.

Gerade eben dann wenn man sich beobachtet fühlt, oder sich in einer Gesellschaft aufhält, geschieht es,

dass sich in jenem Moment, wo man sich einem anderen Menschen mit einem Blickkontakt zuwenden würde – sich auf Augenhöhe begeben würde – der beginnt, zur Seite zu drehen. Dies kann langsam oder heftig geschehen. Blickkontakt wird somit unmöglich. Begibt man sich dann aus der Situation heraus, ist wieder mit sich alleine, verschwindet auch die Verdrehung des Kopfes wieder.

Was drückt nun dieses sehr unangenehme Symptom aus?

Die ganzheitliche, psychosomatische Sichtweise ist hier relativ leicht zu erkennen. Man fühlt sich innerlich unsicher und gar nicht bereit, anderen Menschen zu begegnen. Möglicherweise fehlt es auch an Selbstwert, denn die Begegnung auf Augenhöhe scheint nicht zu gelingen. Kaum ist man dann wieder alleine, verschwindet das Symptom schnell.

der eröffnet meist eine erweiterte Sicht auf tiefliegende seelische Themen aus der Kindheit oder der Familiengeschichte.

Demütigung, Entmachtung, Herabwürdigung sind oftmals die Themen, die sich in der Tiefe zeigen und erlöst werden wollen.

Manchmal zeigt sich auch tiefliegende Trauer über den Verlust von Seelenverbündeten. Motorische Störungen lassen sich sehr erfolgreich mit erlösen.


Zuletzt aktualisiert am 24. September 2022 um 10:52

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