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Die Ohren

Über die Ohren lassen wir Worte, Töne und Geräusche der Außenwelt in uns einfließen. Verglichen mit dem Sehen, ist das Hören eine passivere Form der Wahrnehmung. Man kann leichter wegsehen als weghören.

Aus ganzheitlicher, psychosomatischer Sicht erkennt man in den Redewendungen “ein offenes Ohr für etwas haben”, oder “jemandem Gehör schenken”, “auf jemanden hören” bereits die Verbindung zu Gehorsam sein oder gehorchen.

Häufige Ohrenentzündungen von Kindern drücken oftmals die Problematik des “Gehorchens” aus.

Jemand kann nicht “hören”. Ältere Menschen hören oft schlecht. Die Tendenz geht in Richtung, nicht mehr gehorchen zu wollen. Ein Hörsturz ist eine plötzlich auftretende meist einseitige, hochgradige Innenohrschwerhörigkeit bis Taubheit.

Der Hörsturz ist meist eine Aufforderung, nach innen zu lauschen und der inneren Stimme zu gehorchen (Quelle: “Krankheit als Weg”).

Im Setting (Heilmeditative Prozessbegleitung) können sich seelische Themen von Überforderung aufgrund äußerer Gegebenheiten zeigen, und in der Tiefe zeigen sich meist die Themen der Vernachlässigung der inneren Stimme, das Wahrnehmen der eigenen Intuition und Themen von emotionalem Missbrauch aus der Kindheit.

Der inneren Stimme wieder zu lauschen und ihr auch zu folgen ist ein längerer Prozess, der mit Seelenflüstern nach der Methode der sehr gute Erfolge erzielt.


Zuletzt aktualisiert am 22. September 2022 um 09:55

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