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Dickdarm und Dünndarm

Die eigentliche Verdauung geschieht im Dünndarm durch Aufspaltung in Einzelbestandteile und durch Assimilation. Es besteht eine konkrete Beziehung zwischen dem Dünndarm und dem Gehirn, die auch durch ihr ähnliches Äußeres sichtbar wird. Das Gehirn verdaut die Eindrücke auf der nicht-stofflichen Ebene, der Dünndarm verdaut die stofflichen Eindrücke.

Menschen mit Dünndarmbeschwerden neigen oft zu einem Übermaß an Analyse und Kritik. Auch Existenzängste sind mit dem Dünndarm in Verbindung zu bringen; denn hinter einer zu starken Betonung des Auswertens und Verwertens steht immer Existenzangst, Angst nicht genug herauszuholen, Angst zu verhungern.

Durchfall deutet aus ganzheitlicher, psychosomatischer Sicht auf Stress und Ängste hin,

ein Festhalten wollen, und auf körperlicher Ebene geschieht dann dieses Loslassen auf sehr unangenehme Art und Weise.

Im Dickdarm wird dem unverdaulichen Rest der Nahrung nur noch das Wasser entzogen. Die eigentliche Verdauung ist hier bereits beendet. Die am meisten existierende Beschwerde ist hier die Verstopfung. Verstopfung hat aus ganzheitlicher, psychosomatischer Sicht meist dem Nicht-Hergeben-wollen und Festhalten-wollen zu tun. Das Schwergewicht liegt hierbei in materiellen Dingen.

Der Dickdarm symbolisiert auch das Unbewusste, und beinhaltet somit auch die Angst, Unbewusstes nicht an die Oberfläche kommen lassen zu wollen.

In beiden Fällen kann der gute Erfolge erzielen. In den Settings zeigen sich auf Seelenebene oftmals tiefliegende Existenzängste, die ihren Ursprung im vorgeburtlichen Bereich haben. Die Themen sind die Berechtigung hier zu sein, erwünscht oder unerwünscht zu sein, die Angst nicht zu überleben und/oder zu verhungern. Oftmals zeigt sich auch ein existentielles Festhalten-wollen und schwere Verlustängste bezüglich materieller Dinge und Menschen.


Zuletzt aktualisiert am 19. September 2022 um 22:32

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