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Blasenentzündung

Die Blase ist der Sammelbehälter, in dem alle in der Niere ausgeschiedenen Stoffe als Urin darauf warten, den Körper verlassen zu können. Der durch die Urinmenge entstehende Druck zwingt nach einer gewissen zeit zum Loslassen, das zur Erleichterung führt. Wir alle wissen jedoch aus Erfahrung, dass Urindrang recht häufig mit bestimmten Situationen in einem auffallenden Zusammenhang steht. Es sind dies immer Situationen, in denen der Mensch unter psychischem Druck steht, sei es Prüfung, Therapie oder ähnliche, mit Erwartungsängsten oder Stress verbundenen Bedingungen. Der zuerst psychisch erlebte Druck wird nach unten in die Blase geschoben und nun hier als körperlicher Druck empfunden.

Druck fordert uns immer auf, loszulassen und zu entspannen. Wenn dies psychisch nicht gelingt, müssen wir es über die Blase körperlich zulassen. Über diesen Umweg wird deutlich spürbar, wie groß der Druck einer Situation in Wirklichkeit ist, wie schmerzhaft es werden kann, wenn man nicht loslässt, und wie befreiend andererseits das Loslasse ist.

Bei der Blasenentzündung zeigt das Brennen beim Wasserlassen sehr eindeutig, wie schmerzhaft das Loslassen vom Betroffenen erlebt wird.

Häufiger Harndrang, bei dem jedoch gar kein Urin oder nur geringe Mengen ausgeschieden werden, ist Ausdruck für die absolute Unfähigkeit, trotz des Druckes loszulassen (Quelle: Krankheit als Weg).

Mit der Methode der fokussieren die Klienten ihre Wahrnehmung auf den Schmerz, auf die Blase im Gesamten. Es zeigen sich oftmals Gefühle von Trauer, Überforderung, Verzweiflung, usw. Der Körper spricht über das Symptom.

Während des Settings eröffnet sich meist eine Geschichte aus vergangenen Zeiten, in denen diese Gefühle keine Erlaubnis hatten, präsent zu sein. Meist löst sich das Problem chronischer Blasenentzündung nach nur 2-3 Settings.


Zuletzt aktualisiert am 24. September 2022 um 12:20

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