Logo BefreiterLeben

Asthma (Asthma bronchiale)

“Als Bronchialasthma bezeichnet man eine anfallsweise auftretende Atemnot mit einer charakteristischen pfeifenden Ausatmung. Die Bronchien und Bronchiolen verengen sich durch einen Krampf der glatten Muskulatur, einen entzündlichen Reiz der Atemwege und einer allergischen Schwellung und Sekretion der Schleimhaut” (Bräutigam).

Ein Asthmaanfall wird als eine lebensbedrohliche Erstickung erlebt, der Betroffene ringt nach Luft, atmet keuchend, wobei besonders die Ausatmung blockiert wird.

Aus ganzheitlicher und psychosomatischer Sicht betrachtet, besteht ein Ungleichgewicht von Geben und Nehmen.

  • Die Betroffenen versuchen, zu viel zu nehmen.
  • Sie atmen voll ein, es kommt zur Überblähung der Lunge.
  • Das Geben fällt schwer und dadurch kommt es zu einem Ausatemkrampf.
  • Betroffene wollen das “Genommene” behalten, und können das “Verbrauchte” nicht mehr hergeben.
  • Dieses Nehmen ohne Geben führt zum Erstickungsgefühl (Quelle: “Krankheit als Weg”).
  • Ebenso ähnlich wie bei der Allergie wehren Asthma-Betroffene sehr stark überzogen ab.

Oftmals geht mit Asthma auch Allergie einher, aufgrund der gleichen Wurzelthematik. Was hier geschieht ist reflektorisch ein Zumachen und Abschließen von äußeren Gegebenheiten, und ein Nicht-Hereinlassen-Können.

Viele Asthma-Betroffene besitzen auch einen hohen Dominanzanspruch, der jedoch nicht eingestanden werden will, und sich in der “Aufgeblasenheit” auf körperlicher Ebene zeigt.

In tiefer liegenden Schichten zeigen sich auf Seelenebene, durch der , oftmals Ohnmacht und Angst, verdrängte Wut und Schuld- und Schamgefühle.

Wenn es gelingt, diese Gefühlskomplexitäten ins Bewusstsein zu bringen, und sie da heilsam zu ressourcieren, kann Asthma sehr erfolgreich gelöst werden.

 


Zuletzt aktualisiert am 19. September 2022 um 22:30

AnrufChat